Die Evangelische Kirchengemeinde Hoerstgen beteiligt sich an einer Aktion der Willkommenskultur und der Solidarität mit Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Not und Elend geflüchtet sind, und des Einspruchs gegen Hass, Vorurteile und erschreckende Gewalt, die ihnen auch in unserem Land begegnen.

Für Montag, 31. August, 9.45 Uhr, sind Schulklassen und Beschäftigte von Betrieben und Einrichtungen und alle anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgefordert, sich in Form eines „W wie Willkommen“ aufzustellen und eine Schweigeminute zu halten. Diese Zeichen der Willkommenskultur werden fotografiert und von der Caritas Geldern auf ihrer Facebookseite dokumentiert.

Dazu erklingen auf Beschluss des Presbyteriums die Kirchenglocken der Gemeinde.
Die beiden Glocken der evangelischen Kirche Hoerstgen werden am Montag, 31. August 2015, von 11.30 bis 12.00 Uhr als Sterbeläuten für die Toten auf den Fluchtwegen geläutet.
Damit wird besonders an die 71 Toten, darunter 4 Kinder, aus dem Lastwagen im Osten Österreichs und die Hunderte von Toten der beiden Schiffskatastrophen der letzten Tage erinnert.
Die Schaukästen vor Kirche und Gemeindehaus an der Hoerstgener Dorfstraße werden zur selben Zeit als Traueranzeigen gestaltet. Die Kirche ist während des Sterbeläutens geöffnet. Gebetsvorschläge liegen aus.

Glocken läuten nach der Ordnung der evangelischen Kirche zum Gottesdienst und zum Gebet. Die Läuteordnung der Kirchengemeinde sieht für die Hoerstgener Kirche das halbstündige Läuten vor Mittag nach Bekanntwerden von Sterbefällen vor.

Ansprechpartner/in: Pfarrer Jürgen Kunellis (02835-5163)

Pfarrer Stefan Maser (02842-4551)

Presbyterin Nadja Hübinger (0173-2986701)

 

 

Das Foto zu diesem Beitrag entstand am Übergang vom Katechumenen- zum Konfirmandenunterricht am Freitag, dem 28. Aug. 2015 auf dem Hof vor dem Evangelischen Gemeindehaus Sevelen. Mit auf dem Foto befinden sich neben den Katechumenen (12 Jahre) und den Konfirmanden (13 Jahre) auch Kinder und Jugendliche aus der Jugendarbeit unserer Gemeinde. Sowohl im Jugendkreis als auch bei den Jugendlichen im KU haben wir vorher darüber gesprochen, wofür das Bild gut ist. Alle waren ausnahmslos bereit, sich fotografieren zu lassen. Keiner musste sich gedrängt fühlen. Die Aktion „W“ wie willkommen für Menschen, die als Flüchtlinge oder Menschen mit Migrationshintergrund unter uns leben, war den jungen Leuten gut zu vermitteln und leicht verständlich. Herzlichen Dank für die gute Idee!
Pfarrer Jürgen Kunellis

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