Pfarrer Jürgen KunellisDie Ferienzeit ist vorüber. Ein neues Schuljahr beginnt. Der Alltag hat uns wieder. Groß und Klein ist erneut bei der Arbeit. Die Einen sind in der Schule, die anderen in Betrieben, Verwaltungsstuben und Geschäften tätig. Zumindest trifft das auf alle zu, die selbst schulpflichtig sind oder schulpflichtige Kinder haben. Jetzt braucht man neuen Mut für einen neuen Anfang nach hoffentlich erholsamen Wochen im Sommer. Da kommt unser Monatsspruch gerade zur rechten Zeit: Getrost und ohne Sorgenfalten auf der Stirn ans Werk gehen. Die Hürden, die sich vor einem aufbauen, wird man schon schaffen. Bange machen gilt nicht. Sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lassen und den eigenen Weg nicht verlassen.
Allerdings kann so eine Einstellung, auf alle Eventualitäten des Lebens angewandt, auch fahrlässig sein. Sollten wir uns nicht viel mehr erschrecken lassen? In unserer Kirchenzeitung „Chrismon“ habe ich jüngst ein Interview mit dem Wettermann und Buchautor Sven Plöger gelesen, der sich darin zum Klimawandel äußert. So erklärt er ziemlich schlüssig den langen eisigen Winter dieses Jahr auf dem nordamerikanischen Kontinent und die ständig milden Temperaturen zur gleichen Zeit in Mitteleuropa aus demselben Phänomen, nämlich dem Ansteigen der Temperaturen im Eismeer und dem fortschreitenden Schmelzen der Eisschichten an den Polkappen unserer Erde. In unserem Kirchenkreis Moers gibt es seit vielen Jahren im September die sogenannte „Schöpfungszeit“, die sich Fragen der christlichen Schöpfungsverantwortung stellt. Unter www.kirche-moers.de können Sie die Veranstaltungen dazu aufrufen, wenn Sie zugleich das Stichwort „Schöpfungszeit“ eingeben. Einen Termin nenne ich hier: Am Freitag, dem 19.09. kommt die bekannte Musikgruppe Grupo Sal in das Ev. Gemeindehaus Meerbeck, Bismarckstraße. Das Motto dann: „Stimmen – Klänge – Bilder – Regenwald – zwischen Bewahrung und Zerstörung“.
Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Pastor Jürgen Kunellis