NEUSTART

Am 1. Advent hat das neue Kirchenjahr begonnen. In wenigen Wochen beginnt das Jahr 2022. Die Corona Pandemie ist nicht vorbei, im Gegenteil. 
Aber Presbyterium und Mitarbeiter*innenkreis planen den „Neustart“ in Gemeindeleben und Angeboten. Dazu wurde einiges beschlossen.

Zum Beispiel gibt es in Zukunft die „Ferienkirche“. Während der Schulferien wird es in der Regel nur einen Gottesdienst pro Sonn- oder Feiertag geben. Aber den um 10.30 Uhr, auch wenn er in Hoerstgen ist. Das ist auch die neue Zeit für den „Kanzeltausch“, wenn am 5. Sonntag eines Monats ein*e Pfarrer*in aus der Umgebung zu uns kommt (und Pfarrer Stefan Maser auf Wanderschaft geht). 


Im Übrigen gilt: wir hegen und pflegen die Dinge dort, wo sie leben. Wir konzentrieren unsere Kräfte – und genießen alle zusammen! Der monatliche Familiengottesdienst “Kirche mit Kindern”, abgestimmt auf das Jahresprogramm der beiden Gruppen „Konfikids“, lebt am 2. Sonntag im Monat in Rheurdt.


Eine Konfirmandengruppe für den gesamten Gemeindebereich trifft sich freitags um 16 Uhr  in Sevelen. Ob wir wohl davon bald in diesem Gemeindeteil was merken? Angebote der Jugendarbeit werden zurzeit ehrenamtlich in Rheurdt gemacht.  


Die Neueinrichtung und  Besetzung der Jugendleiter*innenstelle ist unsere große Aufgabe für das beginnende Jahr. Wir brauchen weiter Partner, damit es mehr als eine halbe Stelle werden kann. Denn davon kann, vor allem bei der kirchlichen Bezahlung von Kräften mit Fachschulausbildung, auf Dauer niemand leben. 

Und unser „Gemeindebote“ braucht Verstärkung im Redaktionskreis. Wer wollte schon immer mal schreiben, recherchieren, fotografieren, interviewen, redigieren? Das kann man bei uns auch zusammen mit einer professionellen Redakteurin und Layouterin lernen und tun. Wir wünschen uns wenigstens einen „Jungredakteur*in“ unter 20. Die Hefte seit Frühjahr 2020 wurden fast ganz von zwei Personen „gemacht“. Das muss jetzt beim „Neustart“ wieder anders werden!

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

Jes 23, 19