„Diakonie“ ist der Name für die sozialen Dienste der Evangelischen Kirche.
Kirche und Diakonie wollen ZEICHEN SETZEN. Wir wollen aufzeigen, dass Gott eine andere Welt verheißen hat und dass sie deshalb um Gottes und der Menschen Willen möglich ist.
Angesichts von Ungerechtigkeiten, wachsender Kluft zwischen Reichen und Armen, vermehrtem Hass und öffentlicher Hetze gegen Anderslebende, Sorgen um das weltweite Klima und Entfremdung von der christlichen Botschaft sind solche Hinweise und Hoffnungszeichen vielleicht nötiger denn je. Darum steht die diesjährige Adventssammlung der Diakonie unter dem Motto ZEICHEN SETZEN.
Das tun die Mitarbeitenden der Diakonie zum Beispiel am Krankenbett, bei der Hausaufgabenhilfe, im Integrationskurs oder in der Schwangeren-Beratung.
Auch in unserer Gemeinde hat die Geldsammlung für die Diakonie eine lange Tradition. Früher zweimal im Jahr, jetzt einmal im Jahr in der Adventszeit. Früher in einem Gemeindeteil sogar an den Haustüren, jetzt an allen Orten der Gemeinde mit den Über-weisungsträgern in diesem „Gemeindeboten“.
Die Diakoniesammlung hilft auf allen drei Ebenen unserer Kirche. 35% des Geldes bleiben in der eigenen Gemeinde. Wir verwenden sie für Einzelfallhilfe und für die Teilhabe aller. 25% unterstützen das Diakonische Werk im eigenen Kirchenkreis. Bei uns ist das die „Grafschafter Diakonie“. Und 40% gehen an das Diakonische Werk der Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe (RWL).
Das Diakonische Werk RWL setzt die gesammelten Mittel in diesem Jahr besonders für „Faires Wohnen für alle“ ein. Es organisiert Beratung und unterstützt Projekte für Auswege aus der Wohnungslosigkeit und bezahlbaren und passenden Wohnraum für Menschen in verschiedenen Lebenslagen.
Wir bitten um ihre Unterstützung der Diakonie in Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche in dieser Adventszeit! Bis 200 Euro reicht ein Einzahlungsbeleg zum Vorlegen beim Finanzamt. Bei höheren Beträgen oder auf Wunsch stellen wir auch gerne eine besondere Zuwendungsbestätigung aus.

Über den Autor / die Autorin

Stefan Maser

Stefan Maser ist als Pfarrer für Hoerstgen, Rheurdt und Sevelen zuständig. Als Beauftragter des Kirchenkreises für Ökumene und das Gustav-Adolf-Werk guckt er gerne über den Tellerrand zu anderen Kirchen und Gemeinden, auch in ärmeren Ländern. Seitdem die Gemeinde für alle Dörfer nur noch einen Pfarrer hat, ist sein Auftrag als Krankenhausseelsorger am St. Bernhard-Hospital nach 22 Jahren entfallen. Stefan Maser lebt mit seiner großen Familie im Pfarrhaus in Hoerstgen.

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