„Krieg und Frieden“, das war einerseits kein Thema für den 1. Mai, an dem es um den Frühling und sein Kommen geht und man in den Kirchen gerne „Wie lieblich ist der Maien“ singt. „Krieg und Frieden“, in unsere Zeit passt dieses Thema leider sehr gut. Da gibt es den nicht enden wollenden Bürgerkrieg in Syrien und den IS und seine Terroranschläge in Europa.

Bettina Auf´mkolk (Sopran), Susanne Riediger (Mezzosopran), Beate Jordan (Alt), Adrian Kroneberger (Tenor) und Thomas Stenzel (Bass) von der a-cappella Gruppe Opella Nova aus Dortmund brachten mit Texten und Liedern vom 16. bis 20. Jahrhundert das Thema z.T. bedrückend nahe an die vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer heran. Der Gesang war brillant. „Fünf Solisten, von denen keiner solistisch herausragt und die einen glasklaren Gesamtklang erzeugen“, wie zu Recht über die Gruppe in einer Zeitung zu lesen war.

Texte und Lieder wurden zum Ende des Konzertes hin versöhnlich. Beispielhaft dafür nenne ich hier den Text von Hanns Dieter Hüsch: „Ich setze auf die Liebe“. „Das Beste, was ich seit langem gehört habe!“, urteilte am Ende ein Besucher, der schon viele Konzerte gehört hat. „Wenn man in den Raum kommt“, stellte umgekehrt Sängerin Beate Jordan fest, dann wirkt er unscheinbar. Wenn man zu singen beginnt, merkt man, die Akustik ist fantastisch.“ Ein schönes Lob für die kleine evangelische Kirche in Rheurdt und eine Aufforderung, mit „Kultur in der Evangelischen Kirche in Rheurdt“ weiterzumachen.

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