Montag, 17. Dezember, 22.25 Uhr, 3sat:

Professor Peter Voß - Intendant a.D.des SWR

Professor Peter Voß - Intendant a.D.des SWR (Foto: ZDF und SWR/Andrea Kremper)

Der 31. Oktober 1517 – der Tag, an dem Martin Luther vor 495 Jahren seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel eigenhändig an das Portal der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll – gilt als die Geburtsstunde der Reformation. Weniger bekannt sind Luthers Trostbriefe an Sterbende. Der Protestantismus hat sich nachdrücklich der Endlichkeit des Menschen gestellt. In wenigen Religionen spielt der Tod eine größere Rolle. Peter Voß spricht mit der evangelischen Theologin Dr. Petra Bahr, seit 2006 Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, über die behauptete Wiederkehr des Religiösen und darüber, was das für den Protestantismus bedeutet. Was hat Martin Luther heute zu sagen? Wie soll die Gesellschaft mit dem Thema „Tod“ umgehen? Kann es überhaupt einen „richtigen“ Umgang geben – jenseits von Tabuisierung, Ökonomisierung und Rationalisierung?
Mehr Informationen: http://www.3sat.de/?166660

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