Zukunftswerkstatt „Gut älter werden in Hoerstgen“

Etwa 80 Bürgerinnen und Bürger von Hoerstgen kamen am 10. November im Hoerstgener Gemeindesaal zusammen, um einen Abend lang über ihren Ort zu sprechen. Was sind Hoerstgens Stärken? Was fehlt, damit älter werdende und alte Menschen hier genauso gut leben können wie junge Familien?
Weil diese Themen nicht nur die Evangelische Kirchengemeinde angehen, waren auch die Stadt Kamp-Lintfort und das Diakonische Werk des Kirchenkreises Moers vertreten.

Dieter Zisenis (Foto privat)

Der Abend wurde geleitet von Dieter Zisenis aus Moers. Er führt in der Gemeinde einen Beratungsprozess zu diesem Thema durch, der vom Kuratorium Deutsche Altershilfe gefördert wird.
Am Ende des Abends stand als erstes Ergebnis: an drei Themen wird im kleineren Kreis weitergearbeitet. „Wohnen“, „Verkehrssicherheit und Öffentliche Verkehrsmittel“ sowie „Nahversorgung und Dienste am Ort“.
Was die Mitbürgerinnen und Mitbürger sich in einem „Dorfzentrum“ wünschen würden, interessiert natürlich auch das Presbyterium. Vielleicht findet ja sogar ein Dienst oder eine Aktivität nach dem Umbau einen Platz im evangelischen Gemeindehaus.
Anfang des Jahres wird zu einem weiteren Zukunftswerkstatt-Abend eingeladen.

Stefan Maser

Hier die Termine der drei Arbeitsgruppen:
Donnerstag, 2.12., 18.00 Uhr :  AG I „Wohnen im Alter“
Montag, 6.12., 18.00 Uhr  :  AG II „Verkehr und Mobilität“
Donnerstag, 9.12., 18.00 Uhr :  AG III „Nahversorgung und Dienste – Was wünschen wir uns in einem ,Dorfzentrum‘?“
Organisationsberater Dieter Zisenis, Moers, leitet die Arbeitsgruppen.

Suchet der Stadt Bestes
und betet für sie zum Herrn,
denn wenn’s ihr wohl geht,
so geht’s euch auch wohl.

Über den Autor / die Autorin

Stefan Maser

Stefan Maser ist als Pfarrer für Hoerstgen, Rheurdt und Sevelen zuständig. Als Beauftragter des Kirchenkreises für Ökumene und das Gustav-Adolf-Werk guckt er gerne über den Tellerrand zu anderen Kirchen und Gemeinden, auch in ärmeren Ländern. Seitdem die Gemeinde für alle Dörfer nur noch einen Pfarrer hat, ist sein Auftrag als Krankenhausseelsorger am St. Bernhard-Hospital nach 22 Jahren entfallen. Stefan Maser lebt mit seiner großen Familie im Pfarrhaus in Hoerstgen.